Intraarterielle ATP-Infusionstherapie
Eine gezielte Behandlungsmethode zur Unterstützung bei Durchblutungsstörungen und Erschöpfungszuständen durch lokale Applikation von Adenosintriphosphat.
Bei chronischen Beschwerden wie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) oder starken Erschöpfungszuständen ist eine gezielte Unterstützung des zellulären Stoffwechsels oft entscheidend. Die intraarterielle ATP-Therapie ist ein solch gezielter Ansatz. Bei diesem Verfahren wird der körpereigene Energieträger Adenosintriphosphat (ATP) direkt in das arterielle Gefäßsystem der betroffenen Region infundiert. Dies ermöglicht eine hohe Wirkstoffkonzentration am Zielort und stellt eine Besonderheit gegenüber der herkömmlichen intravenösen Gabe dar.
Gezielte lokale Wirkung
Wissenschaftlich fundiert
Die intraarterielle Applikation: Ein gezielter Ansatz
Die intraarterielle ATP-Applikation: Ein gezielter Ansatz
Adenosintriphosphat (ATP) ist ein fundamentaler Energieträger der im menschlichen Körper vorkommt. Eine therapeutische Zufuhr kann Regenerations- und Stoffwechselprozesse unterstützen. Entscheidend für die Wirksamkeit ist dabei die Art der Verabreichung.
Im Gegensatz zur verbreiteten intravenösen Infusion, bei der sich der Wirkstoff im gesamten Blutkreislauf verteilt, wird bei der intraarteriellen Methode das ATP gezielt in die zuführende Arterie einer bestimmten Körperregion (z.B. eines Beines) eingebracht. Dieses Vorgehen erfordert spezielle ärztliche Erfahrung und technische Präzision. Der Vorteil liegt darin, dass eine hohe Konzentration des Wirkstoffs direkt das Zielgewebe erreicht. Gleichzeitig wird das ATP rasch verstoffwechselt, wodurch systemische Effekte auf den restlichen Körper minimiert werden.
Im BioHealthCenter wird dieses Verfahren von Dr. med. Torsten Gottschalck und seinem Team nach einem etablierten Protokoll durchgeführt, das auf langjähriger klinischer Erfahrung und wissenschaftlichen Daten beruht.
Mögliche Vorteile der intraarteriellen ATP-Therapie
Durch die gezielte lokale Applikation kann die Therapie folgende Prozesse unterstützen:
Förderung der Durchblutung
Kann die Mikrozirkulation und die Sauerstoffversorgung der Zellen verbessern, insbesondere bei pAVK.
Unterstützung des Zellstoffwechsels
Die direkte Zufuhr von ATP kann das Energielevel bei chronischer Erschöpfung positiv beeinflussen.
Beschleunigte Regeneration
Kann die Erholung nach körperlicher Belastung, Krankheit oder bei Verletzungen unterstützen.
Unterstützung des Nervensystems
Kann zu besserer mentaler Klarheit und Konzentrationsfähigkeit beitragen.
Förderung der Wundheilung
Kann Heilungsprozesse unterstützen, insbesondere beim diabetischen Fußsyndrom.
Reduzierte systemische Last
Minimiert die Belastung für den Gesamtorganismus durch gezielte, lokale Wirkung.
Der Behandlungsablauf im Detail
Die intraarterielle ATP-Infusion ist ein medizinisches Verfahren, das Sorgfalt und Erfahrung erfordert. Im BioHealthCenter wird jeder Schritt von unserem ärztlichen Team überwacht, um Sicherheit und Behandlungsqualität zu gewährleisten.
01
Vorbereitung und Zugang
Nach einer umfassenden Anamnese und Diagnostik wird unter Ultraschallkontrolle ein feiner Zugang zur Leistenarterie (Arteria femoralis) gelegt. Die Ultraschallsteuerung dient der präzisen und sicheren Platzierung.
02
Kontrollierte Infusion
Über einen Zeitraum von etwa 30 Minuten wird die ATP-Lösung langsam und kontrolliert über einen Perfusor infundiert. Der Wirkstoff gelangt so direkt in das arterielle System des Beines.
03
Abschluss und Nachsorge
Nach der Infusion wird der Zugang entfernt und ein Druckverband angelegt. Ein typischer Behandlungszyklus umfasst 10-12 Sitzungen, um einen nachhaltigen therapeutischen Effekt zu erzielen.
Wann kommt die ATP-Infusion zum Einsatz?
Die ATP-Infusionstherapie kommt bei verschiedenen Beschwerdebildern zum Einsatz und kann sowohl bei bestehenden Erkrankungen als auch präventiv zur Steigerung der Vitalität angewendet werden.
Wissenschaftlicher Hintergrund der Methode
Die Wirksamkeit der intraarteriellen ATP-Infusionstherapie bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) ist durch klinische Daten dokumentiert. Eine entsprechende Anwendungsbeobachtung wurde bereits 2008 von unserem ärztlichen Leiter, Dr. med. Torsten Gottschalck, durchgeführt und publiziert.
In dieser Untersuchung mit 161 Patienten, die unter pAVK litten, konnte eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität dokumentiert werden. Die Messungen der Gehstrecke auf dem Laufband zeigten:
- Eine Steigerung der Gehstrecke in der Ebene um durchschnittlich 249%.
- Eine Steigerung der Gehstrecke bei 10° Steigung um durchschnittlich 292%.
Diese Ergebnisse wurden bei einem Patientenkollektiv mit fortgeschrittenem Alter und multiplen Begleiterkrankungen erzielt. Ein wesentlicher Aspekt der Methode ist die hohe Verträglichkeit: Da ATP eine körpereigene Substanz ist und durch die intraarterielle Gabe gezielt lokal wirkt, wurden praktisch keine systemischen Nebenwirkungen wie Blutdruckabfall beobachtet. Der sogenannte “Steal-Effekt”, eine mögliche unerwünschte Umverteilung des Blutes, konnte so vermieden werden.
Im BioHealthCenter legen wir Wert auf einen transparenten und wissenschaftlich basierten Ansatz. Die intraarterielle ATP-Infusion ist ein wirksamer Baustein in der Behandlung von Durchblutungsstörungen und Erschöpfungszuständen.
Studien im Überblick
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl aktueller wissenschaftlicher Studien zur Apherese und Inuspherese – jeweils mit einer kurzen Einordnung in den Kontext unserer therapeutischen Arbeit:
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Unsere Kompetenz für Ihre Gesundheit
Spezialisierte ärztliche Erfahrung
Dr. med. Torsten Gottschalck verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchführung und Erforschung der intraarteriellen ATP-Therapie.
Präzise und sichere Durchführung
Wir arbeiten mit hochpräzisen Perfusoren und unter ständiger Ultraschallkontrolle, um Behandlungsqualität und Sicherheit zu gewährleisten.
Ganzheitlicher Ansatz
Die ATP-Therapie ist bei uns in ein umfassendes Therapiekonzept eingebettet – bei Bedarf ergänzt durch weitere Verfahren wie Ozontherapie oder Mikronährstoff-Infusionen.
Zeit für Sie
Unser Zentrum in Schaffhausen bietet eine ruhige, diskrete Umgebung – gut erreichbar aus der Schweiz, Deutschland und Österreich.
Ideale Lage
Unser Zentrum in Scchaffhausen, Schweiz bietet eine ruhige, diskrete Umgebung – gut erreichbar aus der Schweiz, Deutschland und Österreich sowie für internationale Patienten.
Hohe Hygienestandards
Die Behandlung erfolgt unter Einhaltung höchster medizinischer und hygienischer Standards.
Häufig gestellte Fragen zur intraarteriellen ATP-Infusion
Im Folgenden haben wir die häufigsten Fragen zur Behandlung für Sie zusammengestellt. Für individuelle Anliegen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.
Bei einer intravenösen (i.v.) Infusion wird der Wirkstoff in eine Vene gegeben und verteilt sich im gesamten Körper, was die Konzentration am Zielort stark verdünnt. Bei der intraarteriellen (i.a.) Methode wird das ATP direkt in die Arterie des Zielgebiets infundiert. Dies ermöglicht eine deutlich höhere Wirkstoffkonzentration im gewünschten Gewebe und minimiert gleichzeitig die Belastung für den restlichen Körper.
Die Punktion der Arterie ist mit einem kleinen Pieks verbunden, ähnlich einer Blutabnahme. Die Infusion selbst ist in der Regel schmerzfrei. Einige Patienten spüren ein angenehmes Wärmegefühl im behandelten Bein, was ein Zeichen für die einsetzende Mehrdurchblutung ist.
Ein Standard-Therapiezyklus besteht aus 10 bis 12 Infusionen, die idealerweise an aufeinanderfolgenden Werktagen durchgeführt werden. Die genaue Anzahl wird individuell auf Ihre Bedürfnisse und Ihr Beschwerdebild abgestimmt.
Bei korrekter intraarterieller Anwendung sind systemische Nebenwirkungen äußerst selten, da das ATP lokal wirkt und schnell abgebaut wird. Lokale Rötungen oder ein Wärmegefühl sind möglich und zeigen die Wirksamkeit an. In sehr seltenen Fällen kann es an der Punktionsstelle zu einem kleinen Bluterguss kommen.
Die ATP-Infusionstherapie ist eine Privatleistung und wird in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Private Kassen erstatten die Kosten je nach Vertrag. Wir erstellen Ihnen gerne einen detaillierten Kostenvoranschlag für Ihre Versicherung.
Patienten mit schweren Herzrhythmusstörungen oder akuten Infektionen sollten die Therapie nicht durchführen. Eine genaue Abklärung Ihrer individuellen Situation und möglicher Kontraindikationen erfolgt im ärztlichen Vorgespräch.
Die Dauer der Wirkung ist individuell und hängt von der Grunderkrankung und dem Lebensstil ab. Viele Patienten berichten über eine monatelange Verbesserung ihrer Beschwerden. Auffrischungsbehandlungen sind bei Bedarf möglich und werden gemeinsam geplant.
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Für alle weiterführenden oder persönlichen Fragen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns, rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch – wir nehmen uns Zeit für Sie.
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